Applikationen
- 8.000.6009Bestimmung von Lanthaniden durch Ionenchromatographie mittels nicht suppressierter Leitfähigkeits- und UV/VIS-Detektion
Die simultane ionenchromatographische Bestimmung von Spuren von Lanthaniden (oder Lanthanoiden) wurde entweder mit Hilfe einer direkten, nicht suppressierten Leitfähigkeitsdetektion oder einer UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung (PCR) mit Arsenazo III bei 655 nm erreicht. Die Leitfähigkeitsdetektion unter isokratischen Bedingungen führte zu einer Gesamtanalysezeit von ca. 70 Minuten. Im Gegensatz dazu dauert die Bestimmung von Lanthaniden mittels Gradientenelution und nachfolgender spektrophotometrischer Detektion des Arsenazo III-Lanthanid(III)-Komplexes nur 22 Minuten. Neben der herausragenden Analysezeit punktet die UV/VIS-Detektion auch mit ihrer erhöhten Trennschärfe und höheren Empfindlichkeit, wird aber nicht durch ubiquitäre Nicht-Lanthanid-Verunreinigungen wie Eisen(III) oder andere Übergangsmetalle negativ beeinflusst. Für Leitfähigkeits- und spektrophotometrische Detektion hat die Einbeziehung von Probenanreicherungsschritten die Nachweisgrenze (LOD) bis in den Sub-ppb-Bereich gesenkt.
- 8.000.6022Automatische Vorbereitung von Ersatzmischungen für die Bestimmung von Octan- und Cetanzahlen
Kommerziell erhältliche Kraftstoffe sind komplexe Gemische aus hunderten unterschiedlicher Kohlenwasserstoffe. Für die Kalibrierung von Testmotoren oder für vertiefte experimentelle und rechnergestützte Forschung werden sie mit Hilfe von Ersatzmischungen aus mehreren Komponenten geformt, die genau den gewünschten physikalischen und chemischen Eigenschaften entsprechen. Laut Definition entspricht jede Octan- und Cetanzahl einem spezifischen Mischungsverhältnis der Referenzkraftstoffe (PRFs - Primary Reference Fuels). Basierend auf dieser Information stellt der tiamoTM gesteuerte automatische Dosierer die Ersatzmischung her. Durch diesen Aufbau werden zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Vorbereitungsschritte drastisch gesenkt und der Kontakt mit gefährlichen Lösungsmitteln beträchtlich eingeschränkt. Darüber hinaus werden eindeutige und exakte Ergebnisse in flexiblen Berichten dargestellt, die alle derzeitigen GLP- und GMP-Anforderungen vollständig erfüllen.
- 8.000.6066Bestimmung der Gesamtsäurezahl (TAN) durch thermometrische Titration
Die hier vorgestellte thermometrische Titrationsmethode ermöglicht eine einfache und direkte Bestimmung der Gesamtsäurezahl (TAN) in Mineralölprodukten. Sie ist eine wertvolle Alternative zu den gängigen manuellen und potentiometrischen Methoden. Die thermometrische Titration verwendet einen wartungsfreien Temperatursensor, der nicht rehydriert werden muss und frei von Verschmutzung und Matrixeffekten ist. Das Verfahren erfordert nur eine minimale Probenvorbereitung. Die Ergebnisse stimmen weitgehend mit denen des potentiometrischen Titrationsverfahrens nach ASTM D664 überein, aber die thermometrische Titrationsmethode ist in Bezug auf Reproduzierbarkeit und Geschwindigkeit der Analyse weit überlegen, da die Bestimmungen in etwa einer Minute abgeschlossen sind.
- 8.000.6091Ionenchromatographische Bestimmung von Halogenen und Schwefel in Feststoffen durch Verbrennung als Inline-Probenvorbereitung
Das vorgestellte Combustion-IC-System erlaubt den vollautomatischen Nachweis organischer Halogen- und Schwefelverbindungen in sämtlichen brennbaren Proben. Sowohl die automatische Steuerung des Verbrennungsaufschlusses mittels Flammensensor als auch das professionelle Liquid Handling garantieren höchste Präzision und Richtigkeit. Dieses Poster beschreibt die Bestimmung des Halogen- und Schwefelgehalts in einem zertifizierten Polymerstandard, einem Kohlereferenzmaterial sowie Latex- und Vinylhandschuhen.
- AB-050Inversvoltammetrische Bestimmung von Blei in Mineralölprodukten
Die Bestimmung des Bleigehaltes in Kraftstoffen der Fahrzeugindustrie hat seit der Einführung der Katalysatortechnik erheblich an Bedeutung zugenommen. Auch kleine Bleigehalte beeinträchtigen die Wirksamkeit der Katalysatoren oder schalten diese gar aus. Andererseits sind noch viele Fahrzeuge auf dem Markt, die mit verbleitem Benzin (Zusätze von Tetraalkylblei) betrieben werden. Auch hier ist die Kenntnis des Bleigehaltes von Interesse.In Anlehnung an DIN 51769 und ASTM 0-1269 wird ein vereinfachtes Verfahren zur Bleibestimmung in Mineralölprodukten beschrieben. Die Produkte werden mit HCI aufgeschlossen und die Bleiverbindungen in Blei(II)chlorid überführt. Nach Extraktion mit Wasser wird die inversvoltammetrische Pb-Bestimmung durchgeführt.
- AB-135Potentiometrische Bestimmung von Schwefelwasserstoff, Carbonylsulfid und Mercaptanen in Erdölprodukten
Das Bulletin beschreibt die potentiometrische Bestimmung von Schwefelwasserstoff, Carbonylsulfid und Mercaptanen in gasförmigen und flüssigen Produkten der Erdölindustrie (Erdgas, Flüssiggas, gebrauchte Absorptionslösungen, Destillate, Flugpetrol, Benzin, Kerosin usw.). Die Proben werden mit alkoholischer Silbernitratlösung unter Verwendung der Ag-Titrode titriert.
- AB-177Automatische Bestimmung der Bromzahl und des Bromindexes in Mineralölprodukten
Die Bromzahl und der Bromindex sind wichtige Qualitätskontrollparameter für die Bestimmung der aliphatischenC=C-Doppelbindungen in Mineralölprodukten. Beide Zahlen liefern Informationen zu Inhaltsstoffen, die mitBrom reagieren. Der Unterschied zwischen den beiden Zahlen besteht darin, dass die Bromzahl den Verbrauch von Brom in gpro 100 g Probe und der Bromindex in mg pro 100 g Probe angibt.Dieses Application Bulletin beschreibt die Bestimmung der Bromzahl nach ASTM D1159, ISO 3839, BS2000-130, IP 130, GB/T 11135 und DIN 51774-1. Die Bestimmung des Bromindexes von aliphatischen Kohlenwasserstoffen wird gemäss ASTM D2710, IP 299, GB/T 11136 und DIN 51774-2 beschrieben. Für aromatische Kohlenwasserstoffe wird die Bestimmung des Bromindexes nach ASTM D5776 und SH/T 1767 beschrieben. UOP 304 wird für die Bestimmung der Bromzahl oder des Bromindexes nicht empfohlen, weil als Titrierlösungsmittel Quecksilberchlorid zum Einsatz kommt.
- AB-209Wasser in Isolieröl, Kohlenwasserstoffen und ihren Produkten – Präzise und zuverlässige Bestimmung mittels Karl-Fischer-Titration
Ein niedriger Wassergehalt kann nur mittels coulometrischer Karl-Fischer-Titration mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden.Dieses Application Bulletin beschreibt die direkte Bestimmung nach ASTM D6304, ASTM E1064, ASTM D1533, ASTM D3401, ASTM D4928, EN IEC 60814, EN ISO 12937, ISO 10337, DIN 51777 und GB/T 11146. Die Trockenschrankmethode wird nach ASTM D6304, EN IEC 60814 und DIN 51777 beschrieben.
- AB-280Automatische Karl-Fischer-Wasserbestimmung mit dem 874 Oven Sample Processor
Die Gasextraktion oder Ofenmethode kann prinzipiell für alle Proben verwendet werden, die beim Erhitzen ihr Wasser abgeben. Unverzichtbar ist die Ofenmethode in denen Fällen, in denen die direkte volumetrische oder coulometrische Karl-Fischer-Titration nicht möglich ist, entweder weil die Probe störende Komponenten enthält oder sich die Probe infolge ihrer Konsistenz nur sehr schwer oder gar nicht in das Titriergefäss überführen lässt.Das vorliegende Application Bulletin beschreibt die automatische Wasserbestimmung mithilfe der Ofentechnik und der coulometrischen KF-Titration am Beispiel von Proben aus der Lebensmittel- und Kunststoffindustrie sowie der Pharmazie und Petrochemie.
- AB-404Titration der Gesamtsäurezahl von Mineralölprodukten
Bei der Analyse von Mineralölprodukten spielt die Bestimmung der Säurezahl eine bedeutende Rolle. Dies zeigt sich an den weltweit angewandten, zahlreichen Normungsverfahren (interne Vorgaben multinationaler Konzerne sowie nationale und internationale Vorgaben gemäss ASTM, DIN, IP, ISO etc.). Diese Verfahren unterscheiden sich hauptsächlich in der Zusammensetzung der verwendeten Lösungsmittel und Titriermittel.Dieses Bulletin beschreibt die Bestimmung der Säurezahl in Mineralölprodukten durch die Anwendung verschiedener Titrationsmethoden.Die potentiometrische Bestimmung wird nach ASTM D664, die photometrische nach ASTM D974 und die thermometrische Titration nach ASTM D8045 beschrieben.
- AB-405Titration der Gesamtbasenzahl von Erdölprodukten
Dieses Application Bulletin zeigt die Bestimmung der Gesamtbasenzahl in Mineralölprodukten durch Anwendung verschiedener Titrationsarten nach unterschiedlichen Normen.
- AN-C-187UOP 939-96: Bestimmung des Basisstickstoffs in LPG mittels Ionenchromatographie
Natürliches LPG (Liquefied Petroleum Gas) ist ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen (z. B. Propan und Butan), enthält aber auch saure Kontaminanten (z. B. Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff). Diese Gase müssen aus dem Erdgas gewaschen werden, da sie stark korrosiv sind. Dieser als „Sweetening‟ bezeichnete Reinigungsschritt wird häufig mithilfe alkalischer Aminlösungen durchgeführt. Die Aminlösung absorbiert die sauren Gase, während das Roh-LPG neutralisiert wird. Um sicherzustellen, dass die Gasqualität nicht durch Aminrückstände im gereinigten Gas beeinträchtigt wird, erfolgt eine Bestimmung der Amine im fertigen LPG durch eine Gaswäsche mit Essigsäure gemäss UOP 936-96. Diese neuartige Methode ermöglicht die Quantifizierung der Amine Dimethylamin (DMA), Diethylamin (DEA), Dipropylamin (DPA) und Dibutylamin (DBA) mittels Trennung von Standardkationen.
- AN-CIC-016Halogenspuren in Kohle mit der Metrohm Combustion IC
Die Verbrennung von Kohle belastet die Atmosphäre mit Halogenen. Fluor und Chlor sind natürliche Bestandteile der Kohle, wohingegen Bromid derselben oft als Calciumbromid zugesetzt wird, um Quecksilberemissionen zu reduzieren. Diese Application Note zeigt die Ergebnisse des Verbrennungsaufschlusses mittels Combustion IC für drei Kohleproben mit unterschiedlichem Bromidgehalt.Stichwort: Pyrohydrolyse
- AN-CIC-018Halogene in Flüssiggas mit Metrohm Combustion IC und LPG/GSS-Modul für die Probennahme
In dieser Note geht es um die Bestimmung des Fluor- und Chlorgehalts in einer Flüssiggasprobe (LPG, Liquid Petroleum Gas), in anderen Worten um Halogene in einem Propan- und Butangemisch. Fluor stammt aus dem Perfluorbutan, Chlor aus dem Methylchlorid. 50 µL Probe werden mittels LPG/GSS Module in das Combustion-System gegeben. Die bei der Verbrennung freigesetzten Halogene werden ionenchromatographisch mit intelligenter Partial-Loop-Injektionstechnik nach Inline-Matrixeliminierung bestimmt.Stichwort: Pyrohydrolyse
- AN-CIC-020Fluor in Kohleproben mittels Metrohm Combustion IC
Kohle enthält eine gewisse Menge an Fluor-, Chlor- und Schwefelverbindungen. Bei der Verbrennung von Kohle geben diese Verbindungen ätzende Säuren frei (z. B. entsteht aus Fluorverbindungen Fluorwasserstoffsäure). Wärmekraftwerke arbeiten daher mit Kohle, die einen geringen Fluorgehalt aufweist, um eine übermässige Produktion von Fluorwasserstoffsäure zu verhindern. In dieser Application Note wird wird die Bestimmung des Fluorgehalts mittels Ionenchromatographie nach einer Pyrohydrolyse beschrieben.
- AN-CIC-023Halogene und Schwefel in LPG gemäss ASTM D7994
ASTM D7994 - 17 beschreibt die Bestimmung von Fluor, Chlor und Schwefel in Flüssiggas (LPG) durch oxidative pyrohydrolytische Verbrennung gefolgt von Ionenchromatographie. Es wird eine Probe synthetischen Butans analysiert. 50 µL der Probe werden mithilfe des LPG-Moduls in das Verbrennungssystem injiziert. Die Verbrennungsprodukte werden durch IC analysiert, wobei nach einer Inline-Matrixeliminierung eine intelligente Partial-Loop-Technik zum Einsatz kommt.
- AN-CIC-024Organisches Chlorid in der Naphtha-Fraktion der Erdöldestillation nach ASTM D8150
Der Gehalt von organischem Chlorid in Erdöl wird gemäss ASTM D8150 in der Naphta-Fraktion nach der Destillation bestimmt. Die Naphtha-Fraktion wird jeweils mit Ätzmittel und Wasser gewaschen, um Schwefelwasserstoff und anorganische Halogenide zu entfernen. Hier wird die Bestimmung von organischem Chlorid nach der Inline-Verbrennung vorgestellt. Obwohl der Schwefelgehalt bei dieser Anwendung nicht von Interesse war, ermöglicht der gleiche Aufbau auch eine Schwefelbestimmung.
- AN-CIC-029Organische Halogenide in Rohöl
Rohöl enthält für gewöhnlich keine organischen Halogenide. Sie gelangen in Produktionsstätten, Rohrleitungen oder Lagertanks in das Öl. Diese Komponenten bilden bei Reformierungs- und Hydrotreating-Prozessen HF, HCl und andere Säuren, was zur Korrosion und Katalysatorvergiftung führt. Die Speziation der Halogenide ist ein wichtiger zu messender Parameter, um die Kontaminationsquelle zurückzuverfolgen. Die aktuellen Spezifikationen gehen von weniger als 2 mg/kg organischem Chlor in Rohöl aus. Schwefel in Rohöl könnte inline quantifiziert werden. Aufgrund der konkreten Aufgabenstellung in dieser Application Note werden nur die Halogenide bestimmt.
- AN-CIC-035Halogene und Schwefel in Feststoffen nach EN 17813
Organische Halogenide müssen in der Umwelt überwacht werden. Die Verbrennungsionenchromatographie (CIC) wird zur genauen Halogenanalyse in Feststoffen gemäß EN 17813:2023 verwendet.
- AN-EIS-003Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) Teil 3 – Datenanalyse
Hier werden die gebräuchlichsten Schaltungselemente für EIS vorgestellt, die in unterschiedlichen Konfigurationen zusammengesetzt werden können, um äquivalente Schaltkreise für die Datenanalyse zu erhalten.
- AN-EIS-005Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) Teil 5 – Parameterbewertung
Die Application Note AN-EIS-004 über Ersatzschaltbildmodelle bot einen Überblick über die verschiedenen Schaltelemente, die für die Erstellung eines Ersatzschaltbildmodells verwendet werden. Nach der Entscheidung für ein geeignetes Modell für das zu untersuchende System besteht der nächste Schritt bei der Datenanalyse in der Bewertung der Modellparameter. Das geschieht mittels der nicht linearen Regression des Modells zu den Daten. Die meisten Impedanzsysteme verfügen über ein Programm zur Datenanpassung. In dieser Application Note wird der Einsatz von NOVA zur Anpassung der Daten veranschaulicht.
- AN-EIS-006Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) Teil 6 – Messung von Rohsignalen in der EIS
In dieser Application Note wird der Vorteil einer Aufzeichnung von Zeitbereichsrohdaten für jede einzelne Frequenz während einer elektrochemischen Impedanzmessung beschrieben.
- AN-K-014Wasser in Dieselkraftstoff und Benzin
Bestimmung des Wassergehalts in Dieselkraftstoff und Benzin mittels Karl-Fischer-Titration. Aufgrund des geringen Wassergehalts erfolgen die Bestimmungen durch coulometrische Titration.
- AN-K-070Wasser in Erdölprodukten
Feuchtigkeit in Erdölprodukten verursacht mehrere Probleme: Korrosion und Verschleiß in Rohrleitungen und Lagertanks, eine Zunahme der Schmutzfracht, die zu einer verminderten Schmierung führt, verstopfte Filter oder sogar schädliches Bakterienwachstum. Infolgedessen kann ein erhöhter Wassergehalt zu Schäden an der Infrastruktur, höheren Wartungskosten oder sogar unerwünschten Ausfallzeiten führen. Die coulometrische Karl-Fischer-Titration ist die Methode der Wahl bei niedrigem Wassergehalt in Erdölprodukten. Mithilfe eines Karl-Fischer-Ofens wird das in der Probe vorhandene Wasser vor der Titration verdampft, was zu einer erheblichen Reduzierung der Matrixinterferenzen führt. Zudem kann das Verfahren vollständig automatisiert werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige sowie kostengünstige Analyse des Wassergehalts nach ASTM D6304 (Verfahren B) von Produkten wie Diesel, Hydrauliköl, Schmierstoffen, Additiven, Turbinenöl und Grundöl.
- AN-K-074Wassergehalt in Rohöl, bestimmt mittels Karl-Fischer-Titration
Zur Bestimmung von Wasser in Rohöl empfiehlt ASTM D4928 die coulometrische Karl-Fischer-Titration mit der Ofenmethode, die eine vollständige Automatisierung für hohe Reproduzierbarkeit ermöglicht.
- AN-N-004Fluorid, Chlorid, Bromid, Nitrat und Sulfat in organischen Substanzen nach Schöniger-Verbrennung
Bestimmung von Anionen in einer Schöniger-Absorptionslösung eines Testgemischs ohne H2O2-Abbau mittels Anionenchromatographie und anschliessender direkter Leitfähigkeitsdetektion.
- AN-NIR-022Qualitätskontrolle von Benzin
In den letzten Jahren gab es erhebliche Anstrengungen, die Umweltauswirkungen von Kraftstoffen durch Verbesserungen der Kraftstoffqualität zu verringern. Die Bestimmung der wichtigsten Qualitätsparameter von Benzin, nämlich Research-Oktanzahl (RON, ASTM D2699-19), Motor-Oktanzahl (MON, ASTM D2700-19), Anti-Klopf-Index (AKI), Aromatengehalt (ASTM D5769-15), und Dichte erfordern herkömmlicherweise mehrere unterschiedliche Analysemethoden, die aufwändig sind und geschultes Personal erfordern. Dieser Anwendungshinweis zeigt, dass der XDS RapidLiquid Analyzer, der im sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich (Vis-NIR) arbeitet, eine kosteneffiziente und schnelle Lösung für die Multiparameteranalyse von Benzin bietet.
- AN-NIR-024Qualitätskontrolle von Pyrolysebenzin
Pyrolysebenzin (Pygas) ist ein Nebenprodukt der Ethylenproduktion, das unerwünschte konjugierte Diolefine enthält und daher als Kraftstoff ungeeignet ist. Um diese Einschränkung zu überwinden, muss der Olefingehalt in einer selektiven Hydrierungseinheit (SHU) auf unter 2 mg/g Pygas gesenkt werden. Der Dien-Wert oder Maleinsäureanhydrid-Wert (MAV) wird in der Regel mit der langwierigen nasschemischen Methode nach Diels-Alder (UOP326-17) bestimmt, die hochqualifizierte Analytiker erfordert. Im Gegensatz zur Primärmethode ist die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) eine kostengünstige und schnelle analytische Lösung zur Bestimmung des Dienwerts in Pyrolysebenzin.
- AN-NIR-025Echtzeit-Prognosen zur Inline-Bestimmung von Kerosinkennzahlen
Diese Application Note beschreibt die Bestimmung verschiedener, meist ASTM- und ISO-konformer Kennzahlen zur Charakterisierung von Kerosin als Flugturbinenkraftstoff mittels Nahinfrarotspektroskopie. Mithilfe eines NIRS XDS Process Analyzers wurden die folgenden Parameter bestimmt: Dichtegrad gemäss American Petroleum Institute (API), Aromatengehalt, Cetane-Index, Siedeverhalten nach ASTM D86, Flammpunkt, Gefrierpunkt, Viskosität und Wasserstoffgehalt. Die Bestimmung all dieser Parameter erfolgt schnell und einfach mit nur einer einzigen Messung.
- AN-NIR-053Feuchtebestimmung bei Ethanol-Kohlenwasserstoff-Gemischen durch Vis-NIR Spektroskopie
Diese Application Note veranschaulicht, dass mit Nahinfrarotspektroskopie im sichtbaren Bereich (Vis-NIRS) der Wassergehalt von Ethanol-Kohlenwasserstoff-Gemischen bestimmt werden kann. Vis-NIRS ist eine schnelle Alternative zu konventionellen Laborverfahren: Sie beschleunigt die Rohstoffüberprüfung, die Prozessüberwachung und die finale Produktkontrolle.
- AN-NIR-080Qualitätskontrolle von Diesel
Der Cetanzahl (ASTM D613), der Flammpunkt (ASTM D56), der Kaltfilter-Plug-Point (CFPP) (ASTM D6371), D95 (ISO 3405) und die Viskosität bei 40 °C (ISO 3104) sind wichtige Parameter zur Bestimmung von Diesel Qualität. Die primären Testmethoden sind arbeitsintensiv und anspruchsvoll, da unterschiedliche Analysemethoden eingesetzt werden müssen. Dieser Anwendungshinweis zeigt, dass der NIRS XDS RapidLiquid Analyzer eine kostengünstige und schnelle Lösung (unter 1 Minute) für die gleichzeitige Bestimmung dieser Schlüsselparameter in Diesel bietet.
- AN-NIR-086Quality Control of Diesel Exhaust Fluid
The quality control of diesel exhaust fluids (DEF) is key to ensure the optimal catalytic performance and prevent damage to the exhaust system in diesel vehicles. The standard method to determine urea content is measuring the refractive index (ISO 22241-2:2019). The issue is that although this method is fast, it is not as accurate as other methods (e.g., HPLC). This application note demonstrates that the DS2500 Liquid Analyzer provides a fast solution with high accuracy for the determination of urea in DEF. With no sample preparation or chemicals needed, visible near infrared (Vis-NIR) spectroscopy allows for the analysis of diesel exhaust fluids in less than a minute.
- AN-NIR-094Bromine number in pyrolysis gasoline
- AN-NIR-096Wassergehalt in Diesel mit NIRS
Diese Application Note hebt die Nahinfrarotspektroskopie als schnellere und kostengünstigere Alternative zur KF-Titration zur Vorhersage des Wassergehalts in Dieselkraftstoff hervor.
- AN-NIR-113Bestimmung der Research-Oktanzahl (ROZ) im Isomerat
Die Standardmethode zur Bestimmung der ROZ im Isomerat erfolgt bei teuren und wartungsintensiven Motoren. Im Gegensatz dazu kann die Research-Oktanzahl auch mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) analysiert werden. NIRS liefert innerhalb einer Minute genaue Ergebnisse, ohne dass Probenvorbereitung oder Chemikalien erforderlich sind.
- AN-NIR-114Bestimmung von ROZ, Aromaten, Benzol, Olefinen und Dichte in Reformat mittels NIRS
Die Bestimmung der wichtigsten Qualitätsparameter von Reformat – nämlich Research-Oktanzahl (ROZ, ASTM D2699-19), Aromatengehalt (ASTM D5769-15), Benzolgehalt, Olefingehalt und Dichte – erfordert zeitaufwändige und aufwendige konventionelle Methoden. Im Gegensatz dazu kann der Metrohm DS2500 Liquid Analyzer alle diese Parameter messen und liefert Ergebnisse innerhalb einer Minute ohne jegliche Probenvorbereitung.
- AN-PAN-1014Bestimmung von Salz in Rohöl durch Online Prozessanalysentechnik
This Process Application Note sheds light on the online monitoring of chloride in crude oil after desalting in order to check the desalting process efficiency and to overcome corrosion problems in downstream processes such as distillation. Chloride is analyzed with conductivity detection, as described in standard ASTM D3230.
- AN-PAN-1047Inline-Überwachung des Wassergehalts in Raffinerie-Produkten mit NIR-Spektroskopie
Eine sicherere Möglichkeit zur Überwachung des Feuchtigkeitsgehalts in den Kopffraktionen der Rohdestillationseinheit ist die Inline-Nahinfrarotspektroskopie mit dem NIR-Ex-Analysator 2060.
- AN-PAN-1052Online-Prozessüberwachung der Oktanzahl während des katalytischen Reformings
In refineries, high octane products are desired since they are used to produce premium gasoline. Catalytic reforming converts heavy naphtha into a high octane liquid product called reformate (a mixture of aromatics and iso-paraffins C7 to C10). The reformate must be constantly monitored to ensure high throughput along the refining process. Traditionally, the octane numbers can be measured by two different methodologies: Inferred Octane Models (IOM) and laboratory octane engine analysis. However, these do not provide «real-time» results and require constant maintenance and human intervention to adapt to current operation conditions. «Real-time» analysis of the octane number in fuels can be performed online via near-infrared spectroscopy (NIRS) technology, which fits well within the international standards (ASTM). Utilization of a Metrohm Process Analytics NIRS XDS Process Analyzer (ATEX version) in conjunction with a sample preconditioning system makes analysis of the octane number simple, fast, and reliable, allowing quick adjustments to the process for a better quality product and higher profitability.
- AN-R-034Oxidationsstabilität von Diesel, Biodiesel und Mischungen
Nachhaltiger Biodiesel kann mit Erdöldiesel gemischt werden. Der 893 Professional Biodiesel Rancimat misst die Oxidationsstabilität von Biodiesel und seinen Mischungen.
- AN-S-109Sechs Anionen in Schöniger Absorptionslösung mittels der Säule Metrosep-A-Supp-5- 150/4.0
Bestimmung von Chlorid, Nitrit, Bromid, Nitrat, Phosphat und Sulfat in Schöniger Absorptionslösung mittels Anionenchromatographie und anschliessender Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Supperssion.
- AN-S-197Fluorid, Acetat, Formiat und Chlorid in Benzin
Bestimmung von Fluorid, Acetat, Formiat und Chlorid in Benzin mittels Anionenchromatographie und anschliessender Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Suppression.
- AN-S-244Anionen in einer Benzin-/Bioethanolmischung mittels inline Matrixeliminierung
Bestimmung von Fluorid, Acetat, Formiat, Nitrat und Sulfat in einer Benzin-/Bioethanolmischung (95% Benzin, 15% Ethanol) mittels Anionenchromatographie und anschliessender Leitfähigkeitsdetektion nach sequenzieller Suppression, unter Verwendung der Metrohm Inline-Matrixeliminierung.
- AN-S-267Anionen in einem E85-Gemisch (85% Ethanol und 15% Benzin) mittels Inline-Matrixeliminierung
Bestimmung von Fluorid, Acetat, Formiat, Chlorid, Nitrit, Nitrat, Phosphat und Sulfat in einem E85-Gemisch (85% Ethanol und 15% Benzin) mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion und sequenzieller Suppression. Als Probenvorbereitung dient die Inline-Matrixeliminierung.
- AN-S-310Kurzkettige organische Säureanionen neben Standardanionen mithilfe eines Dose-in Gradienten und MiPuT
Formiat, Acetat, Propionat und Butyrat werden neben Standardanionen in einem Kohleextrakt bestimmt. Um eine bessere Trennung der früh eluierenden organischen Säureanionen zu erzielen, wird ein Dose-in Gradient verwendet. Wegen des geringen verfügbaren Probenvolumens wird ausserdem die intelligente Pick-up-Injektionstechnik (MiPuT) gebraucht.
- AN-S-391Anionen in Diesel mit erweiterter Inline-Matrixeliminierung
Anionen in Diesel, insbesondere Biodiesel, können zu schädlichen Anreicherungen im Motor führen. Für die Bestimmung mittels Ionenchromatographie müssen die Dieselanionen in eine wässrige Lösung überführt werden, die in den IC injiziert werden kann. Eine gängige Methode zur Überführung der Anionen in Wasser ist die Inline-Extraktion mit anschliessender Inline-Dialyse vor der Injektion (siehe AN-C-101 für eine entsprechende Analyse der Kationen). Bei der eigentlichen Matrixeliminierung wird mit Isopropanol verdünnter Diesel in einen Isopropanol-Strom injiziert und durch eine Anreicherungssäule geleitet. Das Isopropanol wird aus dem Diesel gewaschen und überschüssiges Isopropanol in einem anschliessenden Spülvorgang mit Reinstwasser entfernt.
- AN-T-028Hydrogensulfid und Mercaptane in Erdölerzeugnissen
Gleichzeitige Bestimmung von Hydrogensulfid und Mercaptanen in Erdölerzeugnissen durch potentiometrische Titration mit Silbernitrat mittels der Ag-Titrode.
- AN-T-029Alkylbleiverbindungen (Antiklopfmittel) in Benzin
Bestimmung von Alkylbleiverbindungen in Benzin nach Reaktion mit Iodmonochlorid durch potentiometrische Titration mit EDTA mittels der Cu-ISE.
- AN-T-095Automatisierte Vermischung einer Suspension mit Lösungsmittel unter Verwendung einer 50-mL-Dosiereinheit
Die 50-mL-Dosiereinheit wird für die automatisierte Vermischung von Suspensionen mit Lösungsmitteln verwendet, wobei eine klar definierte Menge eines Suspension-Lösungsmittel-Gemischs zu einer Probenlösung gegeben wird, ohne dass die unverdünnte Suspension dabei die Dosiereinheit oder den Schlauch verstopft.Die Methode wird am Beispiel der thermometrischen Bestimmung der Säurezahl (TAN) in Mineralölprodukten beschrieben, bei der ein Paraformaldehyd-Lösungsmittel-Gemisch als Katalysator für eine bessere Endpunktserkennung zur Titrierlösung gegeben wird.
- AN-T-096Säurezahl in Schmierstoffen mit potentiometrischer Titration
Frische und gebrauchte Erdölprodukte können saure Bestandteile wie Additive oder Abbauprodukte enthalten. Die Säurezahl (SZ) ist ein Massstab für die relative Menge vorhandener Säuren und wird in mg KOH pro g Probe angegeben. Darüber hinaus wird die Säurezahl bei Schmieröl als Qualitätsparameter verwendet, um die Qualität neuer Formulierungen zu beurteilen. Bei der Wartung dient sie zudem als Indikator für eine Qualitätsabnahme solcher Formulierungen. Die Verwendung einer für nichtwässrige Titrationen geeigneten pH-Elektrode gewährleistet die zuverlässige Bestimmung des Äquivalenzpunktes. Ein flexibles Schliffdiaphragma erleichtert ihre Reinigung, insbesondere nach dem Einsatz in stark verunreinigten Proben wie gebrauchtem Motoröl. Durch die Verwendung der richtigen Elektrode erhöhen sich Präzision und Zuverlässigkeit der Resultate beträchtlich. Diese Application Note beschreibt die potentiometrische Bestimmung der Säurezahl nach ASTM D664 und IP 177 mit der pH-Elektrode Solvotrode easyClean.